die Alexander Technik

Die Alexander-Technik ist eine Methode um gesundheitdsschädliche Gewohnheiten zu erkennen und zu ändern. Chronische Fehlhaltungen führen zu Verspannungen, Schmerzen oder gar Funktionseinschränkungen. Die Prinzipien der Alexander-Technik helfen dabei, Gewohnheiten, die den Haltungstonus und die neuromuskuläre Koordination negativ beeinträchtigen, wahrzunehmen, zu verstehen und zu vermeiden.

Der positive Effekt der AT wird durch wissenschaftliche Untersuchungen gestützt:

Sammlung von wissenschaftlicher Arbeiten zur Alexander-Technik

Die Methode

Die Alexander-Technik wird von mir in Einzel-Lektionen von circa 45 Minuten vermittelt. Wir arbeiten im
Sitzen, im Stehen, im Gehen – mit ganz alltäglichen Bewegungsabläufen. Ich leite Sie dabei an schädliche Gewohnheiten zu erkennen und unnötige Spannungs­muster aufzulösen; dadurch entsteht ein Gefühl von Leichtigkeit und Balance. Die erlernten Prinzipien können in den eigenen Alltag integriert werden und verbessern so nachhaltig das Lebensgefühl.

Da jeder Mensch den Unterricht mit anderen Voraussetzungen beginnt, kann zu Beginn nicht genau festgelegt werden, wie viele Lektionen tatsächlich notwendig sind. Erfahrungsgemäß bedarf es jedoch circa 20 bis 30 Lektionen, bis bei einem Schüler ein Erfahrungswissen aufgebaut ist, dass ihn befähigt, unabhängig vom Lehrer die Prinzipien der Alexander-Technik in den Alltag zu integrieren.

Frederick MAtthias Alexander


F.M. Alexander
F.M. Alexander

Frederick Matthias Alexander wurde 1869 in Tasmanien geboren. Er war Schauspieler und Rezitator, litt aber schon früh an hartnäckigen Stimmproblemen. Nachdem die Ärzte ihm nicht hatten helfen können und es für ihn offensichtlich war, dass die Ursache seiner Probleme darin lag, wie er seine Stimme gebrauchte, begann er sich selbst in Spiegeln zu beobachten. Dabei bemerkte er verschiedene Bewegungsmuster, die bei ihm vor dem und während des Rezitierens auftraten. Alexander kam im Zuge seiner detaillierten Selbstbeobachtungen zu der Annahme, dass unbewusste Verhaltensmuster die gesunde Funktion der neuromuskulären Koordination, der Atmung und in weiterer Folge auch der Stimmerzeugung nachhaltig stören können.

Nach zahlreichen Experimenten und Versuchen, diese unbewussten Reaktionsweisen zu unterbinden, entwickelte er eine Methode, die ihm schließlich dabei half, seinen Stimmverlust zu überwinden. Für den Rest seines Lebens begann Alexander, sich mit den Reaktionen zu befassen, die auftreten, wenn Menschen auf Reize reagieren.

F.M. Alexander bei der Arbeit mit einem jungen Schüler
F.M. Alexander bei der Arbeit mit einem jungen Schüler

Im weiteren Verlauf seiner Forschungen begann Alexander die breitere Bedeutung seiner Entdeckungen für die allgemeine körperliche und mentale Funktionsfähigkeit zu erkennen. Er glaubte, dass seine Arbeit angewendet werden könnte, um die Gesundheit des Einzelnen und dessen Wohlbefinden zu verbessern.

Alexander verfeinerte seine Technik der Selbstbeobachtung und Umschulung und unterwies ab 1931 andere darin, die Prinzipien anzuwenden.


Everyone wants to be right, but no one stops to consider if their idea of right is right.

F.M. Alexander